Donnerstag, 29. September 2016

Meine Tücher- Verunglücktes und Richtiges

Eine Bekannte hatte ein Tuch, welches mir gut gefiel, weil es mal keine Ecke hatte.
Sie erklärte mir- eine Seite zunehmen, eine Seite abnehmen und nach der gewünschten Länge mit verkürzten reiehn andersrum stricken. Hmmm gesagt getan, Wolle gesponnen und begonnen.:
Mein Tuch sah komisch aus, merkte ich schon beim Stricken, aber ich strickte weiter um zu sehen , was rauskam. Mein Mann meinte schon, dass ich es bestimmt wieder ein Ribbelobjekt stricke, weil ich immer so ratlos war.-lach- Das Ergebnis war total anders- seht selbst:
Ich war hin und hergerissen- aaufribbeln oder nicht-- ich versuchte es vor dem Spiegel zu tragen- eigentlich sah es gut aus. Es war weich( BFL), etwas am Dreieck zu lang, aber wenn es stürmt gut als Kaputzentuch zu tragen. Feststeht- es bleibt.
Nun aber zu dem Tuch ohne Spitze. Ich hatte von einer Kundin Wolle geschenkt bekommen, weil sie nicht mehr stricken konnte. das war die Gelegenheit- nicht dass es wieder verkehrt wird, nahm ich diese Wolle und keine handgesponnene Wolle , die Bekannte sagte ich hätte an der falschen Seite die Arbeit gewendet. Es war reine Kopfarbeit ( wann muss ich logischerweise wenden?) und ich konnte es mir komischerweise nicht vorstellen ( Brett vorm Kopf) Nun ist hier das Ergebnis:
Zufrieden bin ich. Ob ich es behalte weiß ich noch nicht- siehr eher aus für meine Enkelin.

Sonntag, 11. September 2016

Hexenküche und andere Aktivitäten- jetzt mit Ergebnisbild

Einfach herrlich- ein entspannendes WE war das. Mein Mann schwirrte in der Welt rum und ich durfte werkeln. Zuerst kurbelte ich für diverse Adventskalender Tütchen. Es bereitete viel Freude und ich hätte nicht gedacht, dass man so schnell spürt was 10 g sind.
 Danach holte ich mein Bergschaf zum kardieren. Dann stellte ich fest, dass es so geschoren war, dass man sitzkissen filzen könnte.
 schnell verschwand ich in meiner Hexenküche und fing an zu filzen. Nun trocknet es draußen. Wie immer war ich etwas undgeduldig denk ich und die Unterwolle ist noch nicht richtig fest.

 Man sieht an beiden Seiten stehen 2 Kübel mit eingeweichter Rohwolle. So zwischendurch wurden die auch gestampft und gespült.
Das ist die Beute aus 4 Säcken. ich habe soo viel Wolle, dass ich mir nur das saubere rausgesucht habe- lach- Den rest bring ich nach Lengefeld  in die alte Manufaktur.. Mal sehen, was ich da mir eintausche. Dort bin ich oft überfordert, weil dort lauter schicke Wolle kardiert oder  gesponnen rum liegt.
Zuletzt habe ich meine Alpakawolle befreit, welche seit 4 Jahren vor sich hin schlummerte. Ich hatte mich damals über den Kauf geärgert. Man versprach mir super tolle Wolle und ich bekam den "letzten Rest". Damals hatte ich sie aussortiertund einen Teil gewaschen. Nun durfte alles ans Licht. Die dunkelgraue ist total feine Wolle- zumindest, das was übrig war. Zwar immer noch viel Stroh und Nachnitt drin, aber von der Faser her- ein Traum. Das andere sind  alles durchnittliche Fasern. Da ich noch nicht weiß, was es mal wird, habe ich noch nichts einkardiert. ich könnte mir Sariseide vorstellen.Vom fertigen "Fell" und der gewaschenen Wollehier das Bild