Mittwoch, 25. Juli 2012

eine Bank voll Pommernschaf

ja so sieht es aus, wenn man ein graues rauhwolliges Pommernschafvlies gewaschen hat. Musste ja auch wochenlang auf schönes Wetter warten ! Über nacht hatte ich es im Wasser draußen und mich früh geärgert-- das soooo saubere Vlies war voller Birkenblüten. Ja seit gestern fliegen bei uns die Birkenblüten verstärkt rum ! Na toll nun hat Frau ja tüchtig zu tun und habe über mittag und dann noch abends die blüten einzeln rausgelesen. Jetzt auf der Bank war nur zum Fototermin die Bank nicht abgedeckt- könnt es glauben.  Das pssiert mir nicht gleich wieder!
Nun und nun zum Alpaka. Ich habe viele Kilos Alpaka- schneeweiße hier liegen. Da verspinne ich ein Drittel davon und die andere Wolle bekomme ich als Lohn. Nach dem Kardieren in der Vögelesmühle bekam ich es wieder und es wae grau. Naja, ich weiß, wenn Wolle etwas fettig ist , wird sie beim maschinellen Kardieren grau. Ist mir auch schon mit den Handkarden und ungewaschener Wolle passiert. Aber da ging das Grau nach dem Waschen raus. Stellt euch vor, wie es mir schrecklich ging, weil auch nach der 2. Wäsche( handwarm) die Wolle noch nicht weiß war. Die Alpakahalter wollten eigentlich nicht kardieren lassen, weil es ihnen zu teuer war und nun das nach meiner Eigenmächtigkeit ! Schreck lass nach!
Da habe die Graue gesponnene Wolle in kochendes Wasser gelegt und leicht geschwengt. Der 200 g Strang war schnell wieder weiß und bei dem 300 g Strang dauerte das Bibbern etwas länger. Nun freu ich mich. Möcht die Wolle gar nicht mehr hergeben :-)
Der große Strang ist 2-fach verzwirnt und der andere navajo- also 3-fach. Das gefällt mir ganz einfach besser- bring ich auch besser glaube ich vom Bild des Fadens her.

Dienstag, 24. Juli 2012

Meine Strickmütze

Martina trägt meine gestrickte Mütze



So nun seht ihr hier Martina. Den praktischen  Namen gab es, weil man den zu Martin umfunktionieren kann. Diese Mütze aus Kaufwolle mit dem passenden Tuch habe ich als Geburtstagsgeschenk gestrickt. Die Wolle ist 6 fach Sockenwolle mit Synthetik gemischt mit 4-fach Softbaumwolle. Es war alles ungezwirnt, deshalb musste man sehr auf passen. Eigentlich wollte ich es erst vor dem Stricken zwirnen, aber dann dachte ich, dass es vielleicht nicht so recht geht. Da habe ich es dann lieber gelassen. Die letzte Masche wurde am letzten abend vor dem Geburtstag gestrickt, war froh, dass ich es geschafft hatte. Die mütze ist inzwischen wieder hier und wartet auf eine Fleece-einlage.
Man schaue auch, dass Martina Haare bekommen hat. Der Scalp lag in einer Wühlkiste auf dem Flohmarkt. Die Haare habe ich etwas unter die Mütze gesreckt, dass man den Zähnchenrand sehen kann. Das Tuch ist ein Baktus.